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Man kennt das: Da recherchiert man im Internet nach passenden Hotels für den Urlaub. Oder man möchte sich eine neue Kamera zulegen. Man braucht ein Geburtstagsgeschenk für Onkel Willi, hat dazu jedoch 10 verschiedene Ideen. Das sind nur einige wenige Beispiele von Alltagssituationen, in denen man im Internet recherchiert. Im beruflichen Umfeld erweitert sich das nahezu ins Uferlose.

Egal, mit welchem Browser wir im Netz unterwegs sind, innerhalb weniger Minuten haben wir mehrere Tabs/Reiter geöffnet. Oder man macht es, wie ein Bekannter von mir. Der kopiert sich die jeweiligen Links der Seiten, die er sich merken möchte und legt die als Verknüpfung auf dem Desktop ab. Wahnsinn. Vor allem wahnsinnig unübersichtlich.

Klar, dass ich mir alle Seiten merken will, nach denen ich mühsam gesucht hatte und die jetzt in der engeren Auswahl sind. Andererseits sollte das auch klappen, ohne, dass ich dabei den Überblick verliere. Und tatsächlich gibt es genau für diese Zwecke Helferlein. Direkt im Browser.

Der Browser Vergleich zeigt: Im Google Chrome nennt sich die Erweiterung, „Session Manager“. Im Firefox erfüllt das Tool „Sitzungsverwaltung“ die gleiche Arbeit. Für den Mac existiert ein vergleichbares Programm namens „Sessions“, das man sich am besten von der Sessions-Seite herunterlädt.

Die Funktion dieser Sitzungsverwaltungen ist nicht identisch mit der Funktion „Chronik“, über die jeder Browser verfügt. session manager 001Die Chronik im Browser merkt sich jede Seite, die wir im Lauf des Tages, der Woche oder der letzten Monate (je nach Einstellung) aufgerufen haben. Waren wir mehrmals auf einer Seite, erscheint diese auch mehrmals in der Chronik. Da wird es schnell nahezu aussichtslos, die bemerkenswerte Seite von vor zwei Wochen wieder zu finden. Die Chronik ist eben eine reine Tabellarische Aufzeichnung. Unser Fahrtenbuch sozusagen.

Der Session Manager oder zu deutsch, Sitzungsverwaltung lässt sich so einstellen, dass wir nur bestimmte Seiten in die Merkliste aufnehmen. Beispielsweise wenn man eine Ferienwohnung sucht. Man stöbert dann durch dutzende oder hunderte Seiten. Die wenigsten davon kommen in die engere Wahl. Die paar, die nach der Recherche übrig bleiben, wollen wir übersichtlich miteinander vergleichen. Also werden die Tabs unter einem Aussagekräftigen Namen im Session Manager gespeichert.

Wunderbar eignet sich die Methode für wiederkehrende Arbeiten. Ich prüfe zum Beispiel immer mal wieder, die Ladezeit meiner Internetseiten. Dazu existieren verschiedene Onlineseiten im Internet. Da habe ich mir die wichtigsten vier zusammengefasst und im Session Manager gespeichert. So rufe ich mit einem Mausklick alle vier Seiten gleichzeitig auf und habe sofort das gewünschte Arbeitsumfeld.

Selbstverständlich lässt sich dieses Tool, da es im Browser integriert ist, ortsunabhängig, da online einsetzen.

Eines der schwierigsten Dinge der Welt ist, irgend etwas ganz einfach zu betrachten.

 

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