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Schon traditionell gibt es im Winter auf dem Arbeitsmarkt mehr Arbeitslose als in der warmen Jahreszeit. Auch das Jahr 2014 bildet da keine Ausnahme. Bereits zum Jahresende 2013 hat die Zahl der Arbeitslosen kräftig zugelegt und im Januar mussten 3,13 Millionen verzeichnet werden (263.000 mehr als im Dezember). Somit ist die drei Millionen Marke erstmals seit 10 Monaten wieder überschritten.

Das ist jetzt aber kein Grund zu übermäßiger Besorgnis. In jedem Jahr laufen viele befristete Arbeitsverträge im Dezember aus. Im Januar kommt noch dazu, dass Teilzeitarbeitskräfte, die im Weihnachtsgeschäft eingesetzt wurden, nun nicht mehr gebraucht werden. Auch bei den Außenberufen, wie auf dem Bau oder im Landschaftsbau, gibt es im Winter nicht viel zu tun.
Tatsächlich hegen die Unternehmen in Deutschland für das Jahr 2014 positive Erwartungen auch im Hinblick auf den Arbeitsmarkt. Es sieht danach aus, dass die Unternehmen verstärkt Personal einstellen wollen. Nach eigenen Angaben sind bei der Bundesanstalt für Arbeit im Januar 401.000 offene Stellen registriert.
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